Griechische Philosophie
Themen:
1. Vorsokratiker/ Sophisten
2. Sokrates
3. Platon
4. Aristoteles
Vorsokratik
- Vorsokratiker = Behelfswort. Gemeint ist die Philosophie vor Sokrates.
- Vorsokratik war in Griechenland weit verbreitet, wenn auch nicht in Athen.
- Es war eine naturwissenschaftliche Philosophie.
- Ihre Hauptfrage war: Was ist der Urgrund allen Seins, das Urgesetz der Welt?
Ist es Wasser, wie Thales von Milet glaubte (um 624-546 v.Chr), der als der
erste Philosoph gilt? Oder ist es Luft, wie Anaximenes (um 585-546 v.Chr.)
dachte?
Sophisten
- "sophia" = Weisheit. Sophisten sind damit Weisheitslehrer.
- Sophisten waren herumziehende Gelehrte und Lehrer, die Unterricht in allen Disziplinen gaben.
- Schwerpunkt: Rhetorik (Redekunst). Diese Fertigkeiten wurde in demokratischen Städten wie Athen besonders geschätzt.
- Bekannte Sophisten: Protagoras aus Abdeira in Thrakien (ca. 480-410 v.Chr.) und Georgias aus Leontinoi (Sizilien) (ca. 485-410 v.Chr.).
- Unter den Sophisten gibt es keine einheitliche Lehrmeinung, wohl aber Gemeinsamkeiten:
- Es geht nicht um die Frage nach den Sein und seiner physis (Erscheinung), sondern um den Menschen selbst und um die Ordnung in der seine Gesellschaft lebt.
- Zum ersten Mal wird der Mensch und sein Denken philosphisches Thema.
- Die Sophisten waren keine großen Theoretiker, sondern sie vermittelten vor allem praktische Fähigkeiten, die besonders in Athen geschätzt waren: die Kunst der Rede.
- Ohne die Sophisten wäre die nachfolgende Periode der klassischen griechischen Philosophie kaum denkbar.
Widerstand gegen Sophisten
- Schon bald gerieten die "Lehrer der Weisheit" in den Verdacht alles zu zerreden und die göttliche Ordnung auf den Kopf zu stellen.
- So ist es keine Wunder, daß sich Widerstand gegen die Sophisten regte:
z.B. gegen die Aussage: "Es gibt keine göttliche Schöpferkraft,
alles läßt sich rational erklären.
- Einer der Kritiker war Sokrates.

Portraitbüste, Marmor, sogenannte Famesische
Herme
Museo Archeologico Neapel
- Sokrates war der Sohn eines athenischen Steinmetzes und einer Hebamme, verheiratet mit Xanthippe.
- Mit ihm begann die Epoche der klassischen griechischen Philosophie. Er ist
keiner Schule zuzuordnen, sondern vertritt eine unabhängige philosophische
Ethik.
- Seine Art zu lehren war sehr eigenwillig: er fragte jeden der vorbeikam
nach dem Sinn seines Lebens etc. -> Sokrates versuchte durch Fragen zur
Selbsterkenntnis zu verhelfen und ihn damit zur richtigen Lebensform zu bringen.
- Es lag in der Form seiner Philosophie, daß er nichts aufschrieb, und so ist über den Inhalt seiner Ideen nur das bekannt, was sein Schüler Platon ihm in seinen Werken in den Mund legte.
Sokrates Ideen
- Für Sokrates galt das Eingangsmotto des Orakels von Delphi: Erkenne dich selbst.
- Er sprach vom Menschen und seinen ethischen Pflichten (Gutes zu tun). Sokrates hatte ein positives Menschenbild: "Niemand tut freiwillig unrecht".
- Er redete mit jederman über alles, vor allem versuchte er die adelige Jugend Athens zu überzeugen, denn sie ist die Zukunft des Staates.
- Dies sollte ihm zum Verhängnis werden.
- 399 v.Chr. wird er angeklagt wegen Gotteslästerung und Verführung
der Jugend. Sokrates wird zum Tode verurteilt - durch das Trinken eines Schirlingbechers
(Gift).
- Hintergrund: Athen war durch den verlorenen peleponnesischen Krieg moralisch völlig verunsichert und versuchte sich selber zu schützen. Alle die, die das System in Frage stellten, wurden bestraft - so auch Sokrates.
- Seine Ideen lebten aber in seinem Schüler Platon weiter.
Politik und Philosophie
- Seit Athen Demokratie wurde (Mitte 5. Jh.) diskutierte jeder über Politik, aufgeschrieben wurde aber nichts. Dies änderte sich erst mit Platon und Aristoteles.
- Beide Philosophen lehnten die Demokratie ab. In ihren Schriften analysierten sie erstmals systematisch Staat und Politik.
- Der Grund für ihre Ablehnung lag in der Niederlage Athens (Demokratie) im peleponnesischen Krieg. Dies sei der Beweiß der Untauglichkeit des Systems gewesen.
- Sie schrieben theoretische Werke, keine Lehrstücke für den politischen Alltag.
- Die Natur des Menschen ist, daß es keine Gleichen geben könne: damit kann es auch keine politische (demokratische) Idee von Gleichheit geben. Im Klartext: Demokratie handelt gegen die Naturgesetze.
- Für beide Philosophen galt die enge Verbindung von Philosophie und Politik: "Der Mensch ist ein politisches Wesen"
.
Portraitbüste, römische Kopie nach
griechischem Original
Marmor, Louvre Paris
- Platon war Aristokrat aus Athen, Schüler des Sokrates.
- Er gründete 387 v.Chr. in Athen eine Philsophenschule (Name: Akademie).
Die Akademie bestand bis 529 n.Chr., als sie vom christlichen Kaiser Justinian
aufgelöst wurde.
- Platon war ein eindeutiger Gegner der Sophisten. In seinen Werken kämpft
er gegen die Auflösung aller sittlichen Werte durch die Sophisten.
- Die Form seiner Werke ist hauptsächlich der Dialog. Die Hauptfigur:
sein Lehrer Sokrates, der mit allen möglichen Leuten diskutiert.
Platons Philosophie
Ideenlehre Platons
- Mit seiner Ideenlehre gelang es Platon ein Gedankengebäude zu erschaffen, das wie kein anderes die abendländische Geistesgeschichte prägte.
- Nach Platon gibt es ein angenommenes Reich ewiger und unverwandelbarer Wesenheiten, die er Ideen nannte. Ein Idee ist ein Urbild, nach dem die sichtbare Welt geformt wurde. Diese Ideen existieren objektiv, d.h. sie sind schon lange da, bevor wir sie erkennen können.
- Es gibt also zwei Welten: eine Welt der Ideen, die unveränderlich ist und eine Welt des Vergänglichen (unsere Welt). Die Welt des Körpers ist der Welt des Geistes/Ideen untergeordnet.
- Zentraler Punkt der platonischen Philosophie ist die Idee des Guten (hier erkennt man ihn als Schüler Sokrates). Das Gute ist Ziel und Ursprung alles Seins, es ist die Idee aller Ideen.
- Die materielle Welt wird durch den "Weltbilder", den Demiurgen, nach den Gesetzen der Vernuft planvoll angelegt.
Erkenntnistheorie
- Es gibt vier Arten von Erkenntnis, die aufeinander aufbauen: Vermuten, Glauben, vernüftiges Nachdenken, Einsehen.
- Aufgabe des Menschen ist es vom Vermuten zur Einsicht zu gelangen. Helfer
für diesen Prozeß sollen die Philosophen sein.
Beispiel Höhlengleichnis:
Menschen gleichen in Höhlen geketteten Wesen, die die Wirklichkeit nie
gesehen haben und auch nicht sehen können. In der Höhle gibt es eine
Lichtquelle und sie halten die Schatten von künstlichen Gegenständen
für die alleinige Wirklichkeit. In jedem Menschen steckt noch ganz tief
die Erinnerung an einen andere Welt. Manche Menschen haben nun das Bedürfnis
diese Welt zu finden. Sie machen sich auf die Suche und begeben sich langsam
und sehr mühevoll nach oben, aus der Höhle. Hier finden sie die "richtige"
Welt. Auch hier gibt es die Sonne, Gegenstände und Schatten (Welt der Ideen).
Zuerst sind diese Menschen geblendet, dann erkennen sie langsam ihre Umgebung.
Sie sehen die Zusammenhänge und haben die Aufgabe, das Erlebte den anderen
zu zeigen. Der, der die Erkenntnis hat, hat die moralische Verpflichtung die
anderen nach oben - ins Licht - zu führen.
Ethik
- Auch beim Menschen gibt es zwei Welten: Körper und Seele, die klar abgegrenzt sind.
- Die Seele ist für Platon unsterblich, sie ist vergleichbar mit den Ideen, die unvergänglich sind. Sie existierte schon vor der Geburt des Menschen und existiert auch nach seinem Tod.
- Die Seele stammt aus der Späre des "nous", des Göttlichen, Vernüftigen. Sie ist in den Leib eingesperrt, gleich einer Krankheit. "Der Körper ist das Grab der Seele".
- Ziel des irdischen Lebens ist die Rückkehr der Seele in ihren Urzustand.
- Die Seele teilt sich in Göttliches (Vernuft) und Weltliches (Mut = das Edle, Begierde = das Niedere). Jedem der drei Seelenteile ordnet Platon eine Tugend zu:
- Weisheit:
Aufgabe des Vernüftigen in der menschlichen Seele ist es, weise zu
sein.
- Tapferkeit:
Aufgabe des Mutes ist es, energisch der Vernuft zu gehorchen.
- Mäßigung:
Aufgabe der Begierde ist es, sich der Vernuft zu beugen.
- Erfüllen alle drei Seelenteile ihr rechtes Maß dann herrscht die
übergeordnete Tugend der Gerechtigkeit.
- Alle vier Tugenden zusammen werden bis heute Kardinaltugenden genannt.
- Ziel des Menschen sei es, daß Gute zu erstreben und die Ideen zu schauen
(= sich um das Geistige zu kümmern). Für denjenigen, dem es gelingt
wartet zweifacher Lohn:
- Leben nach dem Tod: Die Seele des Vernüftigen geht in das Reich des rein Geistigen ein, während die des Unvernüftigen dort nicht hingelangt und Buße tun muß.
- Leben im Heute: Es gibt keine besseres und lohnenderes Leben als ein Leben, das nach Erkenntnis strebt.
Platons Staatslehre
Für Platon gibt es keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen dem
Individuum und der Gesellschaft. Die Analyse des Einzelnen gilt auch für
den Staat
Der Staat des Platon
- Der Staat Platon ist ein Idealstaat ("Politeia"). Er gibt keine Beschreibung der realen Zustände in Griechenland. Es geht ihm darum, den bestmöglichen Staat herauszufinden. Platons Schriften zur Staatskunden sind also Utopien.
Wie die Seele so ist auch der Staat in drei Teile untergliedert, der jeweils
eine Tugend zugeordnet ist.
- Herrschende Stand: Nur die Weisen können Sorge um die richtige
Lebensweise der Bürger tragen. Deshalb müssen Philosophen die
Spitze des Staates stellen (Lehrstand). Tugend: Weisheit der Philosophenkönige.
- Stand der Wächter: Sorge für die Verteidigung nach
innen und nach außen (Wehrstand). Tugend: Mut und Tapferkeit der
Wächter.
- Stand der anderen Bürger, der Handwerker, Kaufleute, Bauern
etc, deren Aufgabe die Versorgung der Gemeinschaft ist (Nährstand).
Tugend: Mäßigung der Nährer.
- Sind alle drei Teile in Harmonie zueinander, dann herrscht Gerechtigkeit.
- Einzelheiten aus Platons Idealstaat: Kein Privatbesitz, Frauen und Kinder sind allen gemeinsam, Zeugung der Kinder erfolgt nach Kriterien der Auslese. Insgesamt soll eigennütziges Denken durch Gütergemeinschaft von vorn herein ausgeschlossen werden.
- Platons Idealstaat ist nie umgesetzt worden, sein eigener Versuch in Sizilien scheiterte.
- In seinem Alterswerk "Gesetze" rückt Platon von der Idee des idealen Herrschers ab und hält es für besser den Staat durch Gesetze zu regeln, wobei wesentlich ist, daß die Gesetze so verständlich geschrieben sind, daß jeder Bürger sie verstehen und damit auch tragen kann.

Marmor
Kunsthistorisches Museum Wien
- Aristoteles wurde 384 in Stageira (Chalkidike, östlich von Makedonien) geboren. Sein Vater war Arzt.
- 20 Jahre lang war er Schüler des Platon auf dessen Akademie, bevor er
342 zum Lehrer des jungen Alexander (des Großen) berufen wurde.
- 334 v.Chr. gründete er in Athen eine eigene Schule: Peripatetische Schule, "perpatoi" = Wandelgänge".
- Die von ihm erhaltenen Schriften sind meist Vorlesungsskripten, die für seine Schule bestimmt waren. Aristoteles schrieb über 200 Bücher, von denen keines erhalten ist.
- Kern seiner Forschungen sind die Erscheinungen der Natur und die Existenz des Menschen.
- Eines der bedeutendsten Beiträge zur abendländischen Geistesgeschichte ist seine Logik.
Logik des Aristoteles
- Aristoteles war der erste, der die Logik nicht nur inhaltlich, sondern auch der Form nach untersuchte. Alles läßt sich in Kategorien einteilen, die das Nachdenken und Vergleichen erst ermöglichen.
- Jedes Wort, Person, Zustand läßt sich genau beschreiben: Substanz, Quantität, Qualität, Verhältnis, Wo, Wann, Lage, Haben, Tätigkeit, Leiden etc.
- Worte werden zu Sätzen verknüpft, die Urteile heißt, wenn sie wahre oder falsche Aussagen machen.
- Urteile (Sätze) lassen sich zu Schlüssen verbinden.
Beispiel:
Die Verknüpfung zweier Urteile zu einem dritten heißt Syllogismus:
- Alle Menschen sind sterblich.
- Sokrates ist ein Mensch
- Sokrates ist sterblich
- Eine Kette von Schlüssen ist dann ein Beweis.
- Ziel der Wissenschaft, nach Aristoteles, ist es, auf den Grund alles Exisiterenden vorzudringen. Man kann den Menschen nur verstehen, wenn man die Welt in der er lebt versteht (Natur und Gesellschaft). Deshalb untersuchte Aristoteles alle Bereiche der Welt (Universalgelehrter).
Metaphysik
- "metà tà physiká" = hinter der Physik = Dinge die jenseits der Natur liegen.
- In seiner Metaphyik trennte sich Aristoteles von seinem Lehrer Platon und dessen Ideenlehre.
- Artistoteles kritisiert an Platon: "Die Ideen helfen auch nichts, weder zur Erkenntnis der anderen Dinge ... noch zum Sein derselben, da sie ja nicht in den an ihnen teilhabenden Dingen sind."
- Im Klartext: Aristoteles will die beiden Welten (Ideen und materielle Welt) überwinden. Er sagt: Das Wesen der Dinge liegt in ihnen selbst. Deshalb müsse man die Dinge untersuchen, um zu ihrem innersten Wesen vorzudringen = Weg der Naturwissenschaft.
- Zu diesem Zweck sieht Aristoteles in jedem Gegenstand/Zustand 4 Ursachen:
- Formursache: Jeden Gegenstand kann man nach seiner Form bestimmen (beim Hausbau ist es der Plan).
- Zweckursache: Nichts geschieht ohne Zweck (Haus als Schutz vor Unwetter).
- Antriebsursache: Jede Entwicklung braucht einen Motor (Zimmerleute, Architekt).
- Stoffursache: Jeder Gegenstand besteht aus Stoff (Haus aus Ziegel, Steine etc.).
- Da alles auf dieser Welt in Bewegung ist, muß es nach Aristoteles einen ersten Beweger geben, da Materie/Zustände nicht anfangen sich von alleine zu bewegen. Diesen ersten Beweger nennt er Gott. Gott hat zwar die Welt in Schwung gebracht, greift aber nicht mehr in sie ein, ist also durch die Welt auch nicht zu beeinflussen.
Ethik des Aristoteles
- Die Ethik des Aristoteles ist praktischer Natur, er grenzt sich von der theoretischen Philosophie ab.
- Er sagt: Von Natur aus strebt jedes Wesen nach einem ihm eigentümlichen Gut, in dem er seine Vollendung findet.
- Das menschliche Gute ist die Tätigkeit der Seele gemäß der Vernuft. Hier findet der Mensch Glückseligkeit (Eudämonie), dies ist das Endziel seines Strebens.
- Das Gute der Seele zeigt sich in Tugenden:
- ein Teil kann man selber beeinflussen: durch Ausübung der Vernuft und durch Klugheit,
- ein Teil gibt die Gesellschaft vor: durch Normen, Gewohnheiten, Tradition.
- Verbunden werden beide Teile durch den Willen des Einzelnen (freier Wille). Jeder hat den freien Willen sich für das Gute zu entscheiden, wobei dies leider noch nicht ausreicht. Man muß das Gute auch trainieren.
- Inhaltlich werden die ethischen Tugenden durch die Mitte zwischen beiden Extremen bestimmt:
- Tapferkeit als Mitte zwischen Feigheit und Tollkühnheit,
- Mäßigung als Mitte zwischen Wollust und Stumpfheit,
- Großzügigkeit als Mitte zwischen Geiz und Verschwendung.
Staatslehre des Aristoteles
- In der Staatslehre tritt der große Unterschied zwischen dem Utopisten Platon und dem empirischen Wissenschaftler Aristoteles auf (Empirie = nur die Erfahrung der Wirklichkeit zählte, nicht die Theorie). Er untersuchte über 150 verschiedene Verfassungen der alten Welt. Nur eine einzige Studie ist erhalten: Der Staat der Athener.
- Aristoteles wollte in seinen Studien, anders als Platon, nicht den besten
Staat, sondern den besten möglichen Staat finden.
- Die Aufgabe des Staates ist die sittliche Vervollkommnung der Bürger
(darin stimmt er mit Platon überein).
- Der Mensch ist von Natur ein staatsbildendes Wesen, d.h. er strebt nach Gemeinschaft, damit auch nach politischer Gemeinschaft.
- Das Prinzip, das einen Staat formt ist seine Verfassung.
- Aristoteles unterschied drei verschiedene Verfassung und deren Extreme:
- Königtum und als deren Entartung die Tyrannis
- Aristokratie ("Herrschaft der Besten").Die kann in Oligarchie, in die
Herrschaft weniger, nicht unbedingt der Besten ausarten.
- Volksherrschaft, deren Abart die Demokratie (= Tyrannis des Volkes)
darstellt
- Aristoteles hält eine gemäßigte Volksherrschaft für die günstigste Variante. "Die staatliche Gemeinschaft ist die Beste, die auf Grund des Mittelstandes besteht", denn damit werden Extreme vermieden.
- Anders als Platon, soll nach Aristoteles die Familie und das Privateigentum erhalten bleiben. Gütergemeinschaft (wie Platon) lehnt er ab. Er sucht einen Mittelweg: der Besitz bleibt privat, aber die Benutzung wird allgemein zugänglich gemacht.
- Sklaverei und Ungleichheit (zwischen Mann und Frau) gehören zur natürlichen Ordnung, ebenso wie Gleichheit unter freien Männern.